Nachhaltige Stimmen aus der Region

Adelholzener

Frag den Chef: Was Nachhaltigkeit in (regionalen) Unternehmen bedeutet

Welche konkrete Maßnahme hat Ihr Unternehmen in den letzten 5 Jahren umgesetzt, die den größten Nachhaltigkeitseffekt hatte?

Wir setzen seit vielen Jahren konsequent auf Klimaschutz. Zu den bereits umgesetzten Maßnahmen zählen beispielsweise die Umstellung auf 100 % Grünstrom, die Elektrifizierung unserer Logistikflotte mit E-Staplern und E-LKW Zugmaschinen für den regionalen Transport sowie zahlreiche Effizienzmaßnahmen in der Produktion. So konnten wir unsere CO₂-Emissionen seit 2019 um rund 45 % senken.

Für die Zukunft schaffen wir mit der geplanten Realisierung unserer neuen Energiezentrale den größten Hebel: Sie nutzt Abwärme und erneuerbare Energien und spart jährlich rund 12 Mio. kWh Erdgas und vermeidet ca. 2.400 Tonnen CO₂ pro Jahr.

Welche Kennzahl (KPI) beschreibt Ihren Nachhaltigkeitsfortschritt am treffendsten?

Die zentrale Kennzahl ist und bleibt bei den Adelholzener Alpenquellen die Entwicklung der CO₂-Emissionen. Seit 2019 konnten wir diese bereits um rund 45 % reduzieren, gleichzeitig haben wir das Unternehmen vollständig auf 100 % Grünstrom aus regionaler Wasserkraft umgestellt.

Was möchten Sie in Bezug auf Nachhaltigkeit unbedingt noch erreichen?

Ziel der Adelholzener Alpenquellen ist es, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 60 % gegenüber 2019 zu senken und langfristig einen emissionsarmen Standort zu erreichen.
Dabei setzen wir bewusst auf nachhaltige und umweltbewusste Maßnahmen und stärken die Einführung neuer Technologien am Standort.

Was bedeutet für Sie Nachhaltigkeit in einem Satz?

Nachhaltigkeit bedeutet für mich als Geschäftsführer der Adelholzener Alpenquellen, wirtschaftlichen Erfolg mit Verantwortung für Natur und Gesellschaft zu verbinden. Wir handeln hier ganz im Sinne unseres Leitwerts: Wirtschaftlich und verantwortungsvoll handeln, um die Schöpfung zu bewahren.

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Peter Lachenmeir, Geschäftsführer der Adelholzener Alpenquellen

Härle Brauerei

Frag den Chef: Was Nachhaltigkeit in (regionalen) Unternehmen bedeutet

Welche konkrete Maßnahme hat Ihr Unternehmen in den letzten 5 Jahren umgesetzt, die den größten Nachhaltigkeitseffekt hatte?

Bereits vor 18 Jahren haben wir unsere gesamte Brauerei auf erneuerbare Energien umgestellt. Statt Öl oder Gas setzen wir für die Wärmeerzeugung Waldhackschnitzel aus unserer Region ein, die uns der Leutkircher Maschinenring liefert. Mit insgesamt sechs größeren PV-Anlagen auf unseren Brauereidächern erzeugen wir ca. 30% unseres Strombedarfs selber. Die restliche Menge beziehen wir von den Elektrizitätswerken Schönau – einem Ökostromanbieter der ersten Stunde. Diese beiden Maßnahmen tragen dazu bei, dass wir unseren jährlichen CO²-Ausstoß um ca. 600 Tonnen reduzieren konnten.

In den letzten fünf Jahren lag unser Schwerpunkt auf einer nachhaltigen Transformation unseres Fuhrparks: so haben wir unseren gesamten PKW-Fuhrpark – dies sind insgesamt acht Fahrzeuge – auf E-Mobilität umgestellt. Im LKW-Bereich fahren bereits drei vollelektrische Transporter unterschiedlicher Größe unsere Biere und Getränke an unsere Kunden aus. Damit haben wir bereits fast ein Drittel unseres LKW-Fuhrparks auf Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt.  

Welche Kennzahl (KPI) beschreibt Ihren Nachhaltigkeitsfortschritt am treffendsten?

Die jährliche Reduzierung unseres CO²-Fußabdrucks um ca. 700 Tonnen (Brauerei und Fuhrpark).

Was möchten Sie in Bezug auf Nachhaltigkeit unbedingt noch erreichen?

Unser Ziel ist es, im Laufe der nächsten Jahre unseren gesamten Fuhrpark zu elektrifizieren. Des weiteren arbeiten wir derzeit daran, unseren Stromverbrauch in unserer Brauerei über ein modernes, KI-gestütztes Managementsystem zu optimieren und den Anteil an eigen erzeugtem Strom weiter zu steigern. Eine Rolle könnte in diesem Zusammenhang auch die Installation eines großen Stromspeichers spielen, um unsere Verbrauchskurve zu glätten.  

Was bedeutet für Sie Nachhaltigkeit in einem Satz?

Einfach machen – und nicht nur dokumentieren und berichten. Zum Wohle unserer natürlichen Lebensgrundlagen, von denen wir alle abhängig sind.

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Geschäftsführer Gottfried Härle

Rapunzel

Frag den Chef: Was Nachhaltigkeit in (regionalen) Unternehmen bedeutet

Welche konkrete Maßnahme hat Ihr Unternehmen in den letzten 5 Jahren umgesetzt, die den größten Nachhaltigkeitseffekt hatte?

Ein zentraler Nachhaltigkeitseffekt der letzten Jahre entstand für uns durch die Gründung der RAPUNZEL Eine Welt Bio Stiftung und die Einführung des Bio Cent: Seit 2022 fließt aus dem Verkauf ausgewählter Produkte jeweils 1 Cent pro Verkaufseinheit in ökologische und soziale Projekte der gemeinnützigen Stiftung – dauerhaft und mit messbarer Wirkung vor Ort.

Welche Kennzahl (KPI) beschreibt Ihren Nachhaltigkeitsfortschritt am treffendsten?

Eine zentrale KPI ist die jährliche Bio Cent Summe, welche als Spende an die RAPUNZEL Eine Welt Bio Stiftung fließt. Gleichzeitig sind wir EMAS zertifiziert und messen unsere Umweltleistung über die dort verankerten Kennzahlen (Energie/Emissionen, Wasser, Abfall). Zusammen beschreibt das unseren Fortschritt sehr gut.

Was möchten Sie in Bezug auf Nachhaltigkeit unbedingt noch erreichen?

Wir wollen den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft unter fairen Bedingungen weiter vorantreiben. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette soll jeder Beteiligte – angepasst an die lokalen Rahmenbedingungen – ein auskömmliches, lebenswertes Leben führen können.

Was bedeutet für Sie Nachhaltigkeit in einem Satz?

Nachhaltigkeit heißt für uns: Unser Handeln ökonomisch, ökologisch und sozial so auszurichten, dass es auch für kommende Generationen tragfähig bleibt – „enkeltauglich“.

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Mitglied der Geschäftsleitung, Werner Berlage

Südpack

Frag die Chefin: Was Nachhaltigkeit in (regionalen) Unternehmen bedeutet

Welche konkrete Maßnahme hat Ihr Unternehmen in den letzten 5 Jahren umgesetzt, die den größten Nachhaltigkeitseffekt hatte?

Den größten Hebel sehen wir als Folienhersteller beim Rohstoffeinsatz und ebenso beim End-of-Life von Verpackungen. Daher haben wir intensiv die Entwicklung ressourcenschonender und recyclingfähiger Produkte vorangetrieben und parallel auch in die sinnvolle Wiederverwertung von Kunststoffabfällen durch mechanisches Wertstoffmanagement investiert. Zu unserem Selbstverständnis gehört natürlich auch, dass wir konsequent auf erneuerbare Energien setzen und selbst Grünstrom produzieren.

Welche Kennzahl (KPI) beschreibt Ihren Nachhaltigkeitsfortschritt am treffendsten?

Rund 30 % unseres Portfolios sind heute bereits „designed for Recycling“ (DfR), bezogen auf die verkaufte Menge. Einen Großteil der restlichen 70 % können wir sukzessive mit DfR-Alternativen ersetzen, sobald unsere Kunden dafür bereit sind. Was sich hier so einfach liest, ist allerdings nicht trivial, sondern das Ergebnis intensiver Entwicklungsarbeit und erheblicher Investitionen.

Was möchten Sie in Bezug auf Nachhaltigkeit unbedingt noch erreichen?

Was die Produkte betrifft, steht derzeit – und mit Blick auf die PPWR – die Erhöhung des Rezyklat-Anteils und auch die Steigerung des Anteils nicht fossiler Kunststoffe in unseren Produkten ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Betrachten wir das gesamte Unternehmen SÜDPACK, ist unser großes Ziel NET ZERO. Für 2030 haben wir uns im Einklang mit der SBTi ambitionierte Ziele zur Reduzierung der direkten wie auch indirekten Treibhausgasemissionen gesetzt, die es zu erreichen gilt.

Was bedeutet für Sie Nachhaltigkeit in einem Satz?

Nachhaltigkeit muss ganzheitlich gedacht und in allen Facetten gelebt werden – und die Transformation unseres Produkt-Portfolios von konventionellen hin zu innovativen, recyclingfähigen Verpackungsmaterialien, die wertvolle Rohstoffe im Kreislauf halten, spiegelt dies in bestem Sinne wider!

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Carolin Grimbacher

Uhlsport

Frag den Chef: Was Nachhaltigkeit in (regionalen) Unternehmen bedeutet

Welche konkrete Maßnahme hat Ihr Unternehmen in den letzten 5 Jahren umgesetzt, die den größten Nachhaltigkeitseffekt hatte?

In den letzten Jahren haben wir unsere Produktentwicklung und Beschaffung nachhaltiger ausgerichtet – unter anderem durch den verstärkten Einsatz nachhaltigerer Materialien im Textil, optimierte Produktionsprozesse sowie den Ausbau transparenter Lieferketten. Dadurch konnten wir ökologische und soziale Auswirkungen reduzieren und gleichzeitig die Produktanforderungen an Qualität und Funktionalität unentwegt halten.

Welche Kennzahl (KPI) beschreibt Ihren Nachhaltigkeitsfortschritt am treffendsten?

Unser Nachhaltigkeitsfortschritt lässt sich am besten über den Anteil nachhaltig entwickelter Produkte in unserem Sortiment abbilden.

Was möchten Sie in Bezug auf Nachhaltigkeit unbedingt noch erreichen?

Nach den großen Schritten, die wir bei uhlsport seit 2020 insbesondere im Textil unternommen haben, ist es unser neuer Fokus, Nachhaltigkeit noch stärker ganzheitlich in unseren Produktprozessen zu verankern – von Design und Materialauswahl über Produktion bis hin zur Nutzung und zum Produktende. Insbesondere arbeiten wir daran, Kreislaufansätze und transparente Standards wie GOTS und Textile Exchange weiter auszubauen.

Was bedeutet für Sie Nachhaltigkeit in einem Satz?

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, heute verantwortungsvoll zu handeln, um langfristig wirtschaftlichen Erfolg, Umweltverträglichkeit und soziale Verantwortung miteinander zu verbinden.

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Melanie Steinhilber CEO, Sulaiman El-Hamad Director International Sales, Mario Scholze Director National Sales, Barış Levent Director Procurement, Viktor Daiker Director Finance